Facelift

Kurz erklärt: Facelift im Überblick: SMAS- und Deep-Plane-Technik, Kosten 8.000–18.000 €, Haltbarkeit 8–12 Jahre, Heilungsverlauf und Risiken — mit geprüften Fachärzten in DACH.

Ablauf

Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose, dauert 3 bis 5 Stunden und erfordert meist 1 bis 2 Übernachtungen in der Klinik. Die Schnittführung verläuft unauffällig entlang des Haaransatzes, um das Ohr und hinter dem Ohr. Häufig wird das Facelift mit einer Halsstraffung, Lidstraffung oder Eigenfett-Unterspritzung kombiniert, um ein harmonisches Gesamtergebnis zu erzielen. Die Planung erfolgt individuell nach Gesichtsanalyse im Beratungsgespräch.

Eignung

Geeignet für gesunde Erwachsene — typischerweise zwischen 45 und 70 Jahren — mit deutlicher Erschlaffung von Wangen, Kinnlinie („Hängebäckchen“) oder Hals, die mit nicht-invasiven Methoden nicht mehr ausreichend behandelbar ist. Gute Hautqualität und realistische Erwartungen verbessern das Ergebnis. Rauchen erhöht das Risiko von Wundheilungsstörungen um ein Mehrfaches und sollte mindestens 4 Wochen vor und nach der OP pausiert werden.

Risiken

Typisch und vorübergehend: Schwellungen, Blutergüsse, Taubheitsgefühl vor dem Ohr. Hämatome, die eine Nachoperation erfordern, treten bei etwa 1 bis 3 % der Eingriffe auf. Sehr selten sind bleibende Nervenirritationen des Gesichtsnervs (unter 1 % bei erfahrenen Operateuren). Sichtbare Narben oder Haarverlust an der Schläfe sind bei korrekter Schnittführung selten — die Erfahrung des Operateurs ist der wichtigste Sicherheitsfaktor.

Erholung und Nachsorge

Drainagen und Kopfverband werden nach 1 bis 2 Tagen entfernt, Fäden nach 7 bis 14 Tagen. Gesellschaftsfähig sind die meisten Patientinnen und Patienten nach 2 bis 3 Wochen — mit Make-up oft früher. Restschwellungen und Spannungsgefühl können mehrere Wochen bestehen. Sport ist nach etwa 6 Wochen wieder möglich, das Endergebnis zeigt sich nach etwa 3 Monaten.

Alternativen

Das Fadenlifting hebt Gewebe mit selbstauflösenden Fäden — Wirkung 1 bis 2 Jahre, geeignet für leichte Erschlaffung (ab ca. 1.500 €). Ultraschall- (HIFU) und Radiofrequenzbehandlungen straffen die Haut moderat ohne Ausfallzeit, ersetzen aber kein chirurgisches Lifting. Botox und Filler behandeln Falten und Volumenverlust, nicht aber erschlaffte Konturen. Bei ausgeprägter Gewebeerschlaffung liefert nur das chirurgische Facelift ein deutliches, langanhaltendes Ergebnis.

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